Martin Douvens «Pohlmann und die Zeit der Wünsche» am 4. Dezember 2020 im Ersten

Einsamer Workaholic trifft auf alleinerziehende Mutter: Am Freitag, den 4. Dezember, zeigt Das Erste die Dramedy «Pohlmann und die Zeit der Wünsche» nach einem Drehbuch von Martin Douven und Matthias Tiefenbacher. Es produzierte die Filmpool Fiction im Auftrag der ARD Degeto, Produzentin ist Iris Kiefer, Producerin ist Annette Köster. Regie führte Matthias Tiefenbacher, die Redaktion lag bei Stefan Kruppa und Christoph Pellander.

Architekt Tom Pohlmann (Benjamin Sadler) hat sein Leben bis ins Kleinste durchoptimiert: Während seines allmorgendlichen Workouts hilft ihm eine Psychologie-App bei der Bewältigung seiner größten Schwäche – der Angst, vor Menschen zu sprechen. Bei Sarah Wünsche (Marlene Morreis) hingegen herrscht konstantes Chaos: Als alleinerziehende Mutter des zwölfjährigen Pauls (Oskar Netzel) jobbt sie in Nachtschichten und versucht erbittert, mittels eines Kredits, ihren Kiosk vor der endgültigen Pleite zu retten.
Nur ein Zufall kann die gegensätzlichen Leben dieser beiden zusammenführen: Zum Beispiel ein leichter Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, der Pohlmann fast ins Gefängnis bringt. Schließlich muss er Sozialstunden auf einer Kinderstation ableisten. Dort begegnet er Paul, Sarahs Sohn, der mit rätselhaften Atembeschwerden eingeliefert wird. Pohlmann erkennt sich selbst in Paul, einem Außenseiter, wieder, und baut eine Bindung zu dem Jungen – und dessen Mutter – auf. Auf dem Weg zur Liebe hält das Schicksal jedoch noch einige Hürden parat. Denn um die eigenständige Sarah für sich zu gewinnen, muss Pohlmann einen kompletten Neuanfang wagen…

In weiteren Rollen: Marc Hosemann, Antje Mairich, Anna König, Tom Radisch, Ramona Kunze-Libnow, Lilian Mazbouh, Jürg Löw, Andreas Windhuis u.a.

«Pohlmann und die Zeit der Wünsche» wird am 5. Dezember 2020 um 01:25 Uhr wiederholt ausgestrahlt und steht bereits jetzt in der ARD-Mediathek zur Verfügung.

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