Filmstoffliste Frühjahr 2020

Herzlich Willkommen!

Finden Sie hier eine Auswahl unserer aktuellen Filmstoffe zum Frühjahr. Neben sämtlichen Rowohlt-Verlagen (Berlin, Wunderlich, Polaris, Kindler, Hundert Augen, Rotfuchs), vertreten wir auch die Verlage DuMont, Kiepenheuer & Witsch, Galiani, C.H. Beck und Coppenrath hinsichtlich ihrer Filmstoffrechte.
Für mehr Informationen zu den folgenden oder weiteren verfügbaren Titeln unseres Programms, kontaktieren Sie uns unter medienagentur@rowohlt.de.




Verena Güntner – Power

Die selbstbewusste Kerze ist gerade noch ein Kind. Sie lebt in einem kleinen, von Wald und Feldern umgebenen Dorf, das kaum mehr zweihundert Bewohner hat. Die Alten, zu denen die Nachbarin Hitschke gehört, sind in der Überzahl. Kerze verteidigt ihr Dorf gegen den Schwund, sie ist hier fest verwurzelt. Eines Tages geht Power, der Hund der Hitschke, verloren, und Kerze verspricht, ihn zu finden. Eine mitreißende, schonungslose Suche beginnt, der sich immer mehr Kinder anschließen. Als die Kinder schließlich im Wald verschwinden, erklärt die Dorfgemeinschaft den Ausnahmezustand.

nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020

Leif Randt – Allegro Pastell

Tanja Arnheim, deren Debütroman „PanoptikumNeu“ Kultstatus genießt, wird in wenigen Wochen dreißig. Mit Blick auf den Berliner Volkspark Hasenheide wartet sie auf eine explosive Idee für ihr neues Buch. Ihr fünf Jahre älterer Freund, der gefragte Webdesigner Jerome Daimler, bewohnt in Maintal den Bungalow seiner Eltern und versucht sein Leben zunehmend als spirituelle Einkehr zu begreifen. Die Fernbeziehung der beiden wirkt makellos. Sie bleiben über Text und Bild eng miteinander verbunden und besuchen sich für lange Wochenenden in ihren jeweiligen Realitäten. Eltern, Freund*innen und depressive Geschwister spiegeln ihnen ein Leid, gegen das Tanja und Jerome weitestgehend immun bleiben. Doch der Wunsch, ihre Zuneigung zu konservieren, ohne dass diese bieder oder schmerzhaft existenziell wird, stellt das Paar vor eine große Herausforderung.

nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020

David Safier – Aufgetaut

Zehntausend Jahre war die ebenso resolute wie herzliche Steinzeitfrau Urga in einem Eisblock eingefroren, doch dank der Erderwärmung taut sie wieder auf. Nach einem ersten Blick auf die Menschheit würde sie am liebsten gleich wieder ins Eis gehen. Aber Urga, die alles, was sie jemals liebte, verloren hat, ist eine Kämpferin: Bevor sie aufgibt, will sie herausfinden, ob man in unserer chaotischen Welt das Glück finden kann.
Auf ihrer Reise, die die Steinzeitfrau um den ganzen Erdball von Buthan bis Finnland, von Brasilien bis Japan, führen wird, wird sie von Felix Sommer Junior begleitet. Der liebenswerte und beeindruckend erfolglose Unternehmer hofft, mit einer Glücks-App die Welt verändern zu können. Dumm nur, dass Felix so was von keine Ahnung hat, was Glück eigentlich bedeutet. Aber mit Urga wittert er einen PR-Coup: Für seine Glücks-App dokumentiert er ihre Suche nach dem Glück auf seinen Social-Media-Kanälen. Und tatsächlich, immer mehr Menschen auf der ganzen Welt fiebern mit, ob Urga das Geheimnis lüftet – oder zurück ins Eis muss.

Steffen Schröder – Mein Sommer mit Anja

Ein heißer Sommer in den Achtzigern. Für Konrad sind alle Sorgen noch fern, vor allem in den großen Ferien. Die verbringt er im Freibad Floriansmühle, immer mit seinem geistig leicht behinderten Freund Holger. Dann liegt eines Tages ein toter Specht unter ihrem Kletterbaum, und daneben steht ein trotziges Mädchen. Anja hat kurze Haare und ist anders als alle Mädchen, die Konrad kennt. Sie ist abgehauen, schläft draußen, in einem Versteck im Park. Eine geheime Freundschaft beginnt. Konrad bringt Anja Essen, hilft ihr, sie treffen sich im Freibad und zu Ausflügen. Als sie ein Zeltlager von Stadtstreichern aufstören und gerade noch davonkommen, begreift Konrad erst, wie eigensinnig und gefährlich Anja wirklich lebt – da ist er längst in sie verliebt. Warum ist Anja von ihrer Familie weg, und was soll daraus werden? Stückweise gibt sie ihre Geschichte preis, doch niemand darf von ihr erfahren, Konrad muss immer mehr lügen, kümmert sich kaum mehr um Holger, bei dem indessen zarte Eifersucht erwacht. Und Konrad muss sich fragen, wohin er selbst eigentlich gehört.

Karosh Taha – Im Bauch der Königin

Shahira bricht die Regeln der kurdischen Community mehrfach: Sie ist alleinerziehend, schert sich nicht um die Blicke der Leute, die sie mit ihrer Freizügigkeit auf sich zieht, lebt nicht monogam. Für Amal und Raffiq, die Freunde ihres Sohnes Younes, ist sie Faszination und Provokation zugleich. Sie bewundern Shahira für ihre Kompromisslosigkeit und ihren Umgang mit Sexualität, missbilligen aber auch, wie sie ihre Bedürfnisse scheinbar über die ihres Sohnes stellt. Shahiras Andersartigkeit konfrontiert alle drei mit ihren eigenen Sehnsüchten, ihren Vorurteilen wie auch den Entscheidungen, die sie treffen müssen. Und ändert auf diese Weise ihr Leben für immer.

Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht

Ein Kind verschwindet. Dabei hat seine Mutter den Jungen nur für wenige Momente aus den Augen gelassen. Die Ermittlungen beginnen und schnell stößt die Polizei auf Verbindungen zu einem weiteren vermissten Jungen.
Die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner machen sich auf die Suche nach dem fünfjährigen Jannis. Zeugen erinnern sich, dass ein Mann mit einem Teddybär auf dem Arm das Kind während des Flohmarkts in der Grundschule angesprochen hat. Schnell wird Ben und Christian klar, dass sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten. Und nicht nur das: es scheint einen direkten Zusammenhang mit der nie aufgeklärten Entführung eines weiteren Kindes in Österreich zu geben. Die beiden Polizisten stoßen auf finstere Abgründe.

„Sommer Bei Nacht“ ist der Beginn einer neuen Reihe des Erfolgsautors.

Peter Grandl – Turmschatten

Ein spektakulärer Fall von Selbstjustiz versetzt eine Kleinstadt in Aufruhr. Drei Neonazis werden im Keller eines Turms festgehalten, der Geiselnehmer überträgt das Ganze live im Netz und fordert seine Zuschauer zum Voting auf: Freilassung oder Hinrichtung? Gleichzeitig beginnt eine großangelegte Befreiungsaktion. Womit die Polizei nicht gerechnet hat: Sie haben es mit einem ehemaligen Mossad-Agenten zu tun, der nicht bereit ist zu verhandeln Ein packender Thriller, der die Grenzen von Gut und Böse aufhebt. Wer hat das Recht auf seiner Seite, und wo fängt Unrecht an? Was muss ein Mensch getan haben, um den Tod zu verdienen?

Mariam Kühsel-Hussaini – Tschudi

1896. Berlin. Die Nationalgalerie Deutschlands erwirbt und zeigt als erstes Museum der Welt die Pariser Moderne: Manet, Monet, Renoir, Rodin. Ein Mann unternimmt das Wagnis, Hugo von Tschudi.
Gegen den deutschen Kaiser, gegen die konservativen Fraktionen in der Gesellschaft, gegen alles, was ihn aufhalten will. Ein Augenblick nur, doch die ganze Welt liegt vor einem ausgebreitet und Berlin wird die Welt. Vom Stadtschloss aus blickt Wilhelm II. voll Hass auf diesen neuen Direktor der Nationalgalerie, auf die bunten Flecken der neuen Bilder der Impressionisten und auf die Franzosen, Hass, der noch wachsen wird, befeuert vom Lieblingsmaler des Kaisers, Anton von Werner.
Um die Ecke am Pariser Platz wohnt Max Liebermann, der zu Tschudi hält. Der große Künstler Berlins, Menzel, schattiert sein eigenes Universum scheinbar jenseits der Kunstfronten und ist doch ihr heimliches Geheimnis.
Großindustrielle, Geldgeber, Politiker, Schnürsenkelverkäufer - Tschudi immer inmitten, Tschudi, der sehr groß gewachsene Mann mit der Wolfskrankheit, die sich immer weiter in sein Gesicht beißt, läuft unaufhaltbar und unübersehbar durch die Straßen, die Salons und das Geflüster einer erwachenden Stadt und seine dunklen Augen brennen aus der für ihn angefertigten Gesichtsmaske hervor, die fortan gestreichelt wird von einer spanischen Adligen. „Vom ersten Satz an entwickelt dieses Buch filmische Opulenz“, urteilt Beate Berger in der Vogue, und Silke Hohmann in der Monopol: „Man möchte eigentlich sofort die Serie dazu sehen.“
Eine wahre Geschichte, jeden Traum wert, jede Farbe und jedes Licht . . .

Wolfgang Büscher – Heimkehr

Ein Junge steht am Fenster seines Elternhauses, Abend für Abend, und schaut der Sonne zu, wie sie hinter den Hügelketten im Westen verschwindet. Die Wälder durchstreift er mit Freunden. Sie bauen Hütten, die der Förster zerstört. Es sind die frühen sechziger Jahre.
Jahrzehnte darauf macht Wolfgang Büscher den Traum seiner Kindheit wahr. Er zieht in den Wald und erlebt dort Frühjahr, Sommer, Herbst. Ein Fürstenhaus an der hessisch-westfälischen Grenze, wo Büscher aufwuchs, überlässt ihm eine Jagdhütte – mitten im Wald, mitten in Deutschland. Hier schlägt er sein Feldbett auf. Kein Strom, kein fließend Wasser. Er richtet sich auf eine stille Zeit ein, auf Holzhacken und Feuermachen, eine Jagd ab und zu, eine Wanderung, ein Schützenfest, auf radikale Einsamkeit und eine Schwärze der Nächte, die in der Stadt unbekannt ist. Das Jahr wird ungeahnt dramatisch, Sturm, Hitze und Käferplage bringen den halben Wald um. Und noch etwas ändert alles. Büschers Mutter stirbt in diesem Sommer, das Haus, in dem er aufwuchs, ist nun leer, aber voller Erinnerungen. Eine Heimkehr, existenzieller als erwartet.

Lene Schwarz – Waldesgrab

Das „Quellbach“ liegt ruhig und idyllisch inmitten eines riesigen Waldgebiets im Harz. Auch der Koch Leon Bosch schätzt die Abgeschiedenheit des urtümlichen Gasthauses – bis er im Dunkel der hohen Bäume eine grauenvolle Entdeckung macht: eine tote Frau, in deren Brust kein Herz mehr steckt, sondern ein pechschwarzer Quarzstein. Als weitere ähnlich zugerichtete Leichen auftauchen, versucht Leon fieberhaft, dem Mörder selbst auf die Schliche zu kommen. Denn die Steine in den Toten haben etwas mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun, mit einem dunklen Geheimnis, das er Jahre zuvor im Wald vergraben und für immer in Sicherheit geglaubt hatte…

Andreas Winkelmann – Der Fahrer

Du hattest einen höllischen Tag und einen Gin Tonic zu viel. Das Auto kannst du nicht mehr nehmen. Zum Glück gibt es MyDriver, die App, mit der man jederzeit ein Auto samt Fahrer bestellen kann. Aber du kommst nie zu Hause an…
Überall in der Stadt verschwinden junge Frauen. Sie alle waren abends unterwegs, aber das ist das einzige, was sie verbindet. Der Hamburger Kommissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald ermitteln fieberhaft – obwohl beide mit privaten Herausforderungen kämpfen. Jens wird mit einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit konfrontiert, und Rebecca versucht erfolglos, ihn in die Gegenwart – und zu sich – zu ziehen.
Dann verschwindet eine Fahrerin von MyDriver – auf dem Wagen steht in Leuchtschrift: #findemich...

Linda Graze – Schwarzwäldermorde

Flaute im Polizeiposten Bad Wildbad. Kommissar Justin Schmälzle (Veganer, Reismilch-Macchiato-Fan und Badener mit haitianischen Wurzeln) langweilt sich – da wird eine Moorleiche mit eingeschlagenem Schädel gefunden. Endlich ein neuer Fall! Doch leider lebte die Frau im vorletzten Jahrhundert, meldet die Pathologie. Täter tot, seufzt Schmälzle. Immerhin berichtet die Putzfrau des Postens, jemand habe die Grenzsteine zwischen der Schnapsfabrik und der geplanten Wildbader Ferienanlage zugunsten der Fabrik verschoben. Dann schießt jemand dem Ferienanlangen-Investor in den Fuß. Wer war das? Und bestimmt nicht doch immer die Vergangenheit die Gegenwart?

Julia Greve – Kann mein Herz nicht mal die Klappe halten

Nina ist glücklich (eigentlich). Die Ehe mit Steffen läuft gut (na ja, meistens). Die beiden Töchter, 8 und 11, verstehen sich prima (weitgehend). Man hat Freunde, geht aus, das Leben ist gut. Nur fehlt eben die Leidenschaft. “Wo soll das Knistern nach so vielen Jahren denn herkommen?” fragt Nina ihre Freundin. Gibt es sie, die Paare, die auch nach langer Zeit noch guten Sex haben? Wo sind sie und wie schaffen sie das? Steffen macht Nina einen gewagten Vorschlag - und sie lässt sich darauf ein, nicht wissend, dass sie damit die gesamte Idylle ins Chaos stürzen wird...


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