Projektförderung für Kinofilm «Last Song for Stella»

Gleich zwei gute Neuigkeiten ereilen Rowohlt-Drehbuchautor Jan Braren und seine Ko-Autoren Marc Blöbaum und Kilian Riedhof in diesem Frühjahr: Der Erhalt des renommierten Deutschen Drehbuchpreises für «Meinen Hass bekommt ihr nicht» und die Zusage für die Projektförderung seitens des Medienboards Berlin-Brandenburg für «Last Song for Stella». Letzterer Spielfilm ist als Kinoproduktion geplant, verantwortlich zeichnen Letterbox Filmproduktion und Real Film. Regie führt Kilian Riedhof.

Stella Goldschlag: Eine junge deutsche Jüdin liefert während des Zweiten Weltkriegs hunderte jüdische Mitbürger an die Gestapo aus, um sich selbst und ihre Eltern zu retten. Als «Greiferin» ist die schöne Stella von 1943 bis Kriegsende somit für den Verrat an unzähligen untergetauchten Juden in Berlin verantwortlich.
«‹Last Song for Stella› ist eine atemberaubend moderne Geschichte. Ihre Hauptfigur könnte eine von uns sein: Sie ist jung, selbstbewusst und selbstverliebt. Diese Frau ist Täterin – aber eben auch Opfer. Sie zwingt uns in das Dilemma eines Verrats. Wie wir uns entschieden hätten?», so Kilian Riedhof.

Paula Beer übernimmt die Hauptrolle der Stella Goldschlag.
Als Produzenten fungieren Michael Lehmann, Katrin Goetter und Günther Russ, Koproduzent ist Stefan Gärtner. Die Dreharbeiten sollen 2020 stattfinden.

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