Premiere beim Hamburger Filmfest: «Reich oder tot».

2016 gewann Lars Becker für den Polizei-Thriller «Zum Sterben zu früh» den Deutschen Fernsehpreis; dabei handelte es sich um ein Prequel zu «Unter Feinden» (nach dem Roman von Georg M. Oswald). Nun heißt es Diller & Kessel zum Dritten: «Reich oder tot» ist eine Fortsetzung des Prequels oder anders gesagt das Mittelstück der Trilogie.

Eine «Ballade über Freundschaft und Verrat», so charakterisiert das ZDF diesen ungewöhnlichen Krimi. Kessel, inzwischen angeblich clean, wird in einen Banküberfall mit Geiselnahme verwickelt, denn die Geisel des ihm und Diller allzu gut bekannten Entführers Mohammed ist seine schwer kranke Tochter. Es kommt zu einer Notwehrsituation, Kessel landet trotzdem im Gefängnis und wird außerdem beschuldigt, einen Teil der Beute selbst eingesteckt zu haben.

In den Hauptrollen standen erneut Nicholas Ofczarek und Fritz Karl vor der Kamera. Wie stets bei Lars Becker, der auch das Drehbuch schrieb, sind alle Rollen hervorragend besetzt: Es wirken mit Jessica Schwarz, Anna Loos, Martin Brambach, Sahin Eryilmaz, Francis Fultion-Smith u.v.a. Die Produktion von Network Movie wurde gedreht in Hamburg, wo «Reich oder tot» als Wettbewerbsbeitrag beim Filmfest seine Uraufführung erlebt.

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