Premiere auf dem Münchner Filmfest: «Zum Sterben zu früh» von Lars Becker

Diller und Kessel sind ein Ermittlerpaar, wie es sie im deutschen Fernsehen noch nicht geben hat: Der eine ist Junkie, ein Drogenwrack mit Dienstausweis, der andere sein Freund, der nicht anders kann als ihn zu decken. «Unter Feinden» hieß der ZDF-Film, den Lars Becker nach dem gleichnamigen Roman von Georg Martin Oswald 2013 inszenierte. Jetzt präsentiert Becker in München, was es ebenfalls bisher im deutschen TV noch gab: Das Prequel zu einer Roman-Verfilmung. «Zum Sterben zu früh» erzählt die Vorgeschichte: Kessels Tochter ist schwer krank, das Geld der Familie geht zur Neige, weshalb Kessel sich bei einer nächtlichen Verfolgungsjagd 30 Kilogramm Kokain unter der Nagel reißt. Von da an gibt es für ihn kein Zurück mehr. Wieder mit Nicholas Ofczarek und Fritz Karl als Diller und Kessel, in weiteren Rollen Jessica Schwarz, Martin Brambach und Anna Loos. Buch und Regie von Lars Becker, produziert von Network Movie für ZDF.

Weitere Rowohlt-Premieren auf dem Münchner Filmfest in der Reihe Neues Deutsches Fernsehen: «Aus der Haut» von Jan Braren, Regie Stefan Schaller, produziert von UFA Fiction für MDR / ORF. «Im Zweifel», Drehbuch Dorothee Schön, Regie und Drehbuchbearbeitung: Aelrun Goette, produziert von UFA Fiction für ARD / Degeto. «Brief an mein Leben» nach Miriam Meckels Bestseller, Drehbuch Leila Stieler, Regie Urs Egger, produziert von der Bavaria für ZDF / ARTE.

Zum Autor