Kieler Tatort «Borowski und der Fluch der weißen Möwe» von Eva und Volker A. Zahn

Im neuen Tatort Kiel müssen Hauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) und seine Kollegin Mila Sahin (Almila Bagriacik) die Hintergründe des blutigen Mords an einem Polizeischüler aufklären. Die Tat wurde während eines Workshops an der Polizeischule von einer Mitschülerin begangen – vor den Augen des Ermittlerduos.
Das Drehbuch stammt von Eva und Volker A. Zahn, die bereits das Skript zu «Borowski und die Kinder von Gaarden» (2015) anfertigten. Regie führte Hüseyin Tabak («Das Pferd auf dem Balkon»), der mit diesem Borowski sein Tatort-Debüt feiert. Es produzierte die Nordfilm GmbH (Kerstin Ramcke, Johannes Pollmann) im Auftrag des NDR für das Erste.

Live-Mord unter Polizisten – Vergeltung oder Affekt?

Es ist ihr vierter gemeinsamer Fall: Borowski und Sahin leiten einen Workshop an der Polizeischule, als die Schülerin Nasrin Erkmen (Soma Pysall) ihren Kollegen Sandro (Louis Held) in einer praktischen Übung brutal und scheinbar völlig unvermittelt niedersticht. Während Nasrin sich in beharrliches Schweigen hüllt und vorgeblich keine Erinnerungen an die Tat hat, erregt der Fall öffentliches Aufsehen. Nasrins Freund Tobias Engel (Enno Trebs) steht völlig neben sich. Das Team Borowski und Sahin ermittelt die Beweggründe der Bluttat – und stößt dabei auf den Suizid der jungen Jula (Caro Cult), der sich kurz vor dem Mord ereignet hat und dessen Zeuge Tobias wurde. Als sich herausstellt, dass Jula und Nasrin eng befreundet waren, sind sich die Ermittler sicher: Die beiden Fälle sind auf fatale Weise miteinander verknüpft…
Der einzige, der die Verbindung zu durchblicken scheint, ist Jules Vater Luca (Kida Ramadan, «4 Blocks»).

In weiteren Rollen sind Thomas Kügel, Anja Antonowicz, Stefan Hegli, Anne Zander und Philipp Jacob zu sehen. Die Dreharbeiten fanden im Juli und August 2019 in Kiel, Glinde und Schwarzenbek statt. Erstausstrahlung im Ersten war am 10. Mai 2020, bis zum 10. November 2020 steht die Produktion noch in der ARD-Mediathek zur Verfügung.

Fotos: NDR / Christine Schroeder, Gordon Timpen