Filmstoffe zum Spätsommer

...aus der Rowohlt Medienagentur!
Viele neue Geschichten aus den Verlagen Rowohlt, Kiepenheuer & Witsch, Galiani und Coppenrath.



SVEN REGENER
Glitterschnitter


Ein großer, wilder Roman über Liebe, Freundschaft, Verrat, Kunst und Wahn
Die Lage ist prekär: Charlie, Ferdi und Raimund wollen mit Glitterschnitter den Weg zum Ruhm beschreiten, aber es braucht mehr als eine Bohrmaschine, ein Schlagzeug und einen Synthie, um auf die Wall City Noise zu kommen. Wiemer will, dass H. R. ein Bild malt, aber der will lieber eine Ikea-Musterwohnung in seinem Zimmer aufbauen. Frank und Chrissie wollen die alte Trinkerstube Café Einfall zur kuchenbefeuerten Milchkaffeehölle umgestalten, aber Erwin will lieber einen temporären Schwangerentreff etablieren. Chrissie will, dass Kerstin endlich zurück nach Stuttgart geht, aber die muss erst noch Chrissies neuen Schrank an der Wand befestigen. Die Frage, ob Klaus zwei verschiedene Platzwunden oder zweimal dieselbe Platzwunde zugefügt wurde, ist noch nicht abschließend geklärt, aber bei den Berufsösterreichern der ArschArt-Galerie werden bereits schöne Traditionen aus der Zeit der 1. Ottakringer Shakespeare-Kampfsportgesellschaft wiederbelebt.



WOLFGANG KAES
Das Lemming-Projekt


Was du denkst. Was du fühlst. Wer entscheidet das?

Frigiliana, ein idyllisches Dorf in Andalusien. Hier lebt Alejandro. Der junge Kunsthistoriker säubert im Auftrag der Firma CleanContent das Internet von digitalem Giftmüll, von Pornographie, Hass und Gewalt. Als sich seine Kollegin Maria von einer Brücke stürzt, wird Alejandro klar, dass sein Job nicht nur brutal, sondern lebensgefährlich ist. Dann tauchen auf seinem Bildschirm Fotos auf, die verschüttete Erinnerungen wecken und seine Mutter in Panik versetzen. Jemand will ihm Angst machen. Doch Alejandro lässt sich nicht einschüchtern. Bald steht er vor einem Grab auf einem Friedhof aus der Zeit der Franco-Diktatur, als die katholische Kirche noch allmächtig war, und damit beginnt die Suche nach der Wahrheit. Sie wird mit jedem Tag gefährlicher, denn Alejandros unsichtbarer Gegner ist mächtig: Er hat die Macht, in die Seelen der Menschen zu dringen...



GEORG KLEIN
Bruder aller Bilder


Requiem für einen Auskenner

Irgendetwas führt Sportreporter Addi Schmuck im Schilde, als er arrangiert, dass seine junge Kollegin Moni Gottlieb für ihn von allen redaktionellen Pflichten freigestellt wird. Ebenso zwingend selbstverständlich scheint, dass sie ihr Smartphone zu Hause lassen muss, bevor sie die Arena des Bundesliga-Clubs am Südrand der Stadt ansteuern. Der dortige Greenkeeper hat mit einem rätselhaften Naturphänomen zu kämpfen und erhofft sich von Schmuck einen rettenden Rat. Allerdings ist Schmuck in dieser Frage selbst des Beistands bedürftig. Er macht seine Kollegin mit einem brüderlichen Freund bekannt, der ein merkwürdig verwachsenes Refugium bewohnt und nur „der Auskenner“ genannt wird. Ein Spiel zu dritt beginnt. Und Moni Gottlieb, die ebenso vorsichtig wie hellsichtig ist, darf erfahren, wie sich Diesseits und Jenseits verflechten können.



ALOIS HOTSCHNIG
Der Silberfuchs meiner Mutter


Ein großer Roman über Fremdsein und Selbstbehauptung und die lebensrettende Kraft des Erzählens

1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders. Für sie und für ihren Sohn, Heinz.
Das Einzige, was Heinz Fritz mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Verbürgt ist sie durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen. Und sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheißen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie auch nicht, denn in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin …



ENRICO IPPOLITO
Was rot war


Das Schicksal zweier Frauen: vereint im Kampf um politische Ideale, entzweit durch einen unverzeihlichen Verrat

Cruci blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Ihre große Liebe ist fort, ihr Sohn Rocco aus dem Haus, die Kommunistische Partei Italiens lange zerschlagen. Da ereilt Cruci die Nachricht vom Tod ihrer Freundin Lucia. Ende der siebziger Jahre lernten sich die beiden auf der kommunistischen Schule Frattocchie kennen, wo sie zu Funktionärinnen ausgebildet wurden. Was beide verband, war ihr Ideal, die „Frauensache“ voranzutreiben. Bis ein unverzeihlicher Verrat sie trennte.
Cruci beschließt, mit ihrem Sohn Rocco zur Beerdigung von Köln nach Rom zu reisen. Während sie sich den Erinnerungen stellt, beginnt für Rocco eine Spurensuche in das politische und persönliche Leben seiner Mutter, das ihm bis dahin unbekannt war.



BRIGITTE RIEBE
Die Schwestern vom Ku´Damm – Ein neuer Morgen (Bd. 4)


Miniröcke, Mondlandung, Studentenproteste und die Beatles

Berlin, 1966: Die geteilte Stadt ist ebenso im Umbruch wie das Modekaufhaus Thalheim am Ku′damm. Die Jugend rebelliert, die Röcke werden kürzer, doch Chef-Designerin Miriam Feldmann hat alle Mühe, Kaufhaus-Patriarch Friedrich davon zu überzeugen, dass die Frauen nun Knallfarben statt Pastell tragen wollen. Wenigstens ihr Privatleben läuft in gewohnt ruhigen Bahnen. Ihren Platz in der Familie Thalheim hat sie gefunden, Adoptivtochter Jenny wächst zu einer klugen jungen Frau heran. Als Miriam, die nie eigene Kinder bekommen konnte, mit Anfang vierzig schwanger wird, ist plötzlich auch ihr eigenes Leben im Umbruch. Dann begegnet sie einem Mann wieder, den sie im Krieg kennenlernte. Die Begegnung führt sie zu den dunkelsten Stunden ihres Lebens zurück …



SARAH JÄGER
Die Nacht so groß wie wir


Fünf Freund:innen auf dem Sprung ins Erwachsenwerden – doch die Nacht des Schulabschlusses verändert alles

Suse, Pavlow, Maja, Tolga und Bo sind Freund:innen. Enge Freund:innen seit vielen Jahren. Jetzt stehen sie kurz vor dem Sprung ins Erwachsenwerden, denn nach diesem Tag und dieser Nacht haben sie die Schulzeit endlich hinter sich, das echte Leben wartet. Gemeinsam beschließen sie, bis zum nächsten Morgen all das zu erledigen, was sie sich bisher nicht getraut haben. Auf jede:n der fünf warten offene Rechnungen und innere Ungeheuer. Doch die Dinge laufen aus dem Ruder. Und nach dieser Nacht ist nichts mehr, wie es vorher war.



HEIKE KLEEN
Geständnisse einer Teilzeitfeministin


Nur noch schnell die Wäsche machen, dann werd‘ ich Feministin

Ich bin eine Feministin, die ...
… vormittags Texte über Gleichberechtigung schreibt, sich nachmittags aber allein um Einkaufslisten, Geburtstagsgeschenke und Arzttermine kümmert,
… vor toxischer Männlichkeit warnt, aber ihrem Sohn erklärt, wie man ein „echter Kerl“ wird,
… sich über die Rentenlücke bei Frauen empört, aber selbst in Teilzeit arbeitet,
… für Body Positivity plädiert, aber ihr Instagram-Foto mit einem Filter versieht,
… sich über Sexismus aufregt, aber die Nachbarin anruft, damit auch sie einen Blick auf den gutgebauten Elektriker erhaschen kann,
… über das Patriarchat schimpft, aber sich gern von alten weißen Männern zum Essen einladen lässt.
Wie Heike Kleen geht es vielen: Der Wille zum Feminismus ist da, aber im Alltag geraten wir immer wieder ins Straucheln. Wer ist schuld an diesem Teilzeitfeminismus: die Evolution, das Patriarchat oder wir selbst?



JAN MATHIS EICK
Lieber zu alt für den Scheiß als zu scheiße für mein Alter


Mit Rennrad und Gleitsichtbrille durch die Lebensmitte

Als Jan eines Tages vor dem Spiegel steht, trifft es ihn wie ein Schlag: Er hat die Hälfte seines Lebens bereits hinter sich. So fit und gutaussehend, wie er früher einmal war, ist er schon lange nicht mehr. Doch der Mittvierziger will das nicht einfach auf sich sitzenlassen. Schließlich kann man auch in seinem Alter noch cool sein! Egal, ob beim Yoga, auf seinem brandneuen Rennrad oder im Club – Jan setzt alles daran, die Zeit seines Lebens zu haben. Und von den beschämten Blicken seiner Frau und den harschen Kommentaren seiner Kinder wird er sich bestimmt nicht abhalten lassen!
Ein Trostbuch für Männer, die auch jenseits der vierzig noch über sich lachen können, und für Frauen, die ihren Mann auf einmal nicht mehr wiedererkennen.



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