Ein Versäumnis korrigiert: Deutscher Fernsehpreis für Lars Becker

Diller und Kessel sind ein Ermittlerpaar, wie es sie im deutschen Fernsehen noch nicht gegeben hat: Der eine ist Junkie, ein Drogenwrack mit Dienstausweis, der andere sein Freund, der nicht anders kann als ihn zu decken. Für «Zum Sterben zu früh», dem – auch das gab es bisher im deutschen TV noch nicht – Prequel zur Roman-Verfilmung «Unter Feinden», wurde Lars Becker jetzt mit dem Deutschen Fernsehpreis für die beste Regie (und Ngo The Chau mit dem Preis für die beste Kamera) ausgezeichnet.
Die FAZ kommentierte: «Und damit, dass der Regisseur und Drehbuchautor Lars Becker, der immer und immer wieder Erstklassiges mit seinen ‹Nachtschicht›-Filmen abliefert, endlich einen Preis einheimste, wurde ein jahrelanges Versäumnis wettgemacht.»

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