Dani Levy bringt «Die Känguru-Chroniken» ins Kino

Am 5. März ist es so weit: Das beliebteste Känguru Berlins feiert Premiere auf der deutschen Kinoleinwand. Gut zehn Jahre ist es her, dass Marc-Uwe Kling mit dem Hörspiel «Die Känguru-Chroniken» um ein anarchistisches Känguru ein Überraschungserfolg gelang. Regisseur Dani Levy inszeniert die skurrile Komödie fürs Kino, mit Dimitrij Schaad und Henry Hübchen. Der Schauspieler und Stuntman Volker Zack verleiht dem vorlauten Känguru seine Stimme.

Was tun, wenn es eines Tages an der Tür klingelt und da ein Känguru steht, das spricht und sich ein paar Eier ausleihen will, um Eierkuchen zu machen? Und was tun, wenn es dann erneut klingelt und einfach einzieht, um sich als schmarotzender Untermieter im Kreuzberger Wohnzimmer einzunisten? Natürlich darüber berichten! Und das hat Ich-Autor Marc-Uwe Kling getan, zunächst in einem Podcast, später in Buch- und Hörspielform.
Als unterambitionierter Liedermacher und Kabarettist muss Kling, gespielt von Dimitrij Schaad, fortan auch für den Lebensunterhalt des Kängurus aufkommen. Kein Problem – denn dafür plant das Känguru, arbeitsloser Kommunist und leidenschaftlicher Nirvana-Fan, einen kühnen Anti-Terror-Anschlag gegen den rechtspopulistischen Immobilienhai Jörg Dwigs (Henry Hübchen), der mit einem Großbauprojekt die Idylle des Szenekiezes zu zerstören droht. Erholung vom Kampf gegen den Kapitalismus bietet natürlich auch in der filmischen Adaption die legendäre Eckkneipe «Bei Herta». Und ganz nebenbei entwickelt sich eine bizarre Freundschaft zwischen Kling und seinem Känguru.

In weiteren Rollen: Rosalie Thomass als Maria, Carmen-Maja Antoni als Wirtin Herta, Bettina Lamprecht als skrupellose Geliebte von Dwigs sowie Tim Seyfi und Adnan Maral als Späti-Betreiber Otto Von und Friedrich-Wilhelm.
Es produzieren das ZDF und X-Filme Creative Pool (Stefan Arndt, Uwe Schott). Autor Marc-Uwe Kling fungiert als Erzähler und Verfasser des Drehbuchs.

Fotos: X-Filme Creative Pool
Dani Levy bringt «Die Känguru-Chroniken» ins Kino