«Charité» Staffel 2 erhält Publikumspreis «Jupiter Award»

Dorothee Schöns und Sabine Thor-Wiedemanns Erfolgsserie ist von den Leserinnen und Lesern von Cinema und TV-Spielfilm zur besten Fernsehserie des Jahre 2019 gekürt worden. Die beiden Autorinnen schrieben das Drehbuch zur sechsteiligen Staffel, die die Berliner Charité in Zeiten des Nationalsozialismus gegen Ende des Zweiten Weltkriegs thematisiert. Regie führte Anno Saul. Erstausstrahlung war am 19. Februar 2019.
Die Charité ist zwischen den beiden Weltkriegen zu einer der renommiertesten Universitätskliniken Europas avanciert: Strenge Hygiene und kühle Disziplin herrschen vor. Hinter hellen Glasfronten erstrecken sich hochmodern ausgestattete Operationssäle. Zur Belegschaft zählt der berühmte Chirurg und ehemalige Leibarzt von Reichspräsident Hindenburg, Ferdinand Sauerbruch (Ulrich Noethen) – der «König der Chirurgie». Doch die Arbeit an der Charité gestaltet sich für Sauerbruch, anfangs bekennender Anhänger der NS-Ideologie, immer mehr zur Zerreißprobe: Wie sind seine nationalsozialistische Überzeugungen mit dem medizinischen Eid vereinbar? Während in den letzten Kriegstagen die Schlacht um Berlin tobt und das einst so stolze Klinikum unter Schutt und Asche versinkt, muss er sich zwischen Linientreue und Menschlichkeit entscheiden…
«Ich freue mich gemeinsam mit dem ganzen Team über diese Auszeichnung. Ein Publikumspreis ist immer eine ganz besondere Freude und angesichts des schweren historischen Stoffes bei der 2. Staffel von ‹Charité› eine doppelte», so Jana Brandt, MDR-Fernsehfilmchefin und verantwortliche Redakteurin.

In den Hauptrollen: Mala Emde, Jannik Schümann, Ulrich Noethen, Luise Wolfram.
Es produzierten Benjamin Benedict, Markus Brunnemann, Nico Hofmann und Sebastian Werninger sowie Henriette Lippold als ausführende Produzentin (UFA FICTION) im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm und der ARD Degeto für Das Erste.
Die Dreharbeiten zur 3. Staffel «Charité», die um die Zeit des Mauerbaus in Berlin spielt, wurden Anfang März 2020 abgeschlossen. Der Sendetermin im Ersten steht noch nicht fest.

Foto: © ARD/Julie Vrabelova