«Charité»-Autorinnen setzen mit «Sisi» erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Sisi ist Kult: frei, unkonventionell und feministisch war Elisabeth, Kaiserin von Österreich, alias Sisi ihrer Zeit weit voraus. Die Autorinnen Dorothee Schön und Sabine Thor-Wiedemann, die zuletzt für die Drehbücher der überaus erfolgreichen Serie «Charité» verantwortlich zeichneten, widmen Sisi jetzt ein sechsteiliges Serienprojekt. In einem emotionalen und konfliktreichen Drama wollen die Autorinnen der schillernden und komplexen Persönlichkeit der ungarisch-österreichischen Kaiserin ein Denkmal setzen.

Geboren 1837 in München, wuchs Sisi, geprägt durch den Vater politisch liberal und nonkonform auf, was nicht selten auf Irritation in der adligen Gesellschaft stieß. Durch die Heirat mit Kaiser Franz Joseph avancierte die Sechzehnjährige zur ersten Frau des Kaiserreichs. Doch so schön, reich und mächtig sie auch war – das große Glück fand Sisi im höfischen Leben nicht. Sie strebte nach mehr, las, reiste viel, und emanzipierte sich, um der Enge des Habsburger Korsetts zu entfliehen. Sisis Unbeugsamkeit und Freigeistigkeit, aber auch ihre Ermordung 1898 in Genf sind heute legendär. «Wir zeigen Sisi, wie sie der Zuschauer bisher noch nicht kennengelernt hat. Eine Kaiserin, die das Ende der Monarchie fürchtet und gleichzeitig herbeisehnt», so Autorin Dorothee Schön.

Es produziert Story House Pictures (Andreas Gutzeit) in Koproduktion mit der österreichischen Satel Film (Heinrich Ambrosch). Die Produktionsarbeiten sollen bereits 2020 beginnen.