«Wilsberg»:
Diesmal geht es um «Mord und Beton»

Es ist zwar die 51. Folge der beliebten Krimi-Reihe, aber der 50. Auftritt von Leo Lensing als Münsteraner Privatdetektiv Georg Wilsberg. Und er hat von den Drehbuchautoren Sandra Lüpkes und Jürgen Kehrer einen «würdigen Jubiläumsfall» serviert bekommen, wie der TV-Kritiker Tilmann P. Gangloff bemerkt, der zu den besten Episoden der beliebten Reihe gehört.

Wilsberg möchte der Kommissarin Anna Springer helfen, sich gegen die dubiosen Methoden ihres Vermieters, der Baulöwen Lobland zu wehren. Der Unternehmer hat große Pläne: Er will aus dem alten Münsteraner Industriehafen ein luxuriöses Wohn- und Büroviertel machen, wobei ihm militante Aktivisten in die Quere kommen: Sie besetzen das Bauobjekt, bald brennt eine Lagerhalle nieder, bei den Hausbesetzern wird Rauschgift gefunden, die Frau des Unternehmers wird entführt; kurz: Es handelt sich um eine – für diese Reihe ungewöhnlich – actionreiche und dramatische Geschichte, die neben dem Thema Gentrifizierung auch noch ein paar Subthemen nicht ohne Charme und Witz abhandelt.

«Das Drehbuch stammt von Sandra Lüpkes, die zuletzt schon mit ‹Bauch, Beine, Po› die Vorlage für eine sehenswerte ‹Wilsberg›-Episode geschrieben hat; Koautor ist Schriftsteller Jürgen Kehrer, der Erfinder der Romanfigur», stellt Kritiker Gangloff zu Recht heraus. Regie führte Hansjörg Thun. Natürlich sind neben Leo Lensing wieder Rita Russek und Oliver Korittke dabei; Christoph M. Ohrt spielt den Baulöwen. Sendetermin: 16. April, wie stets im ZDF.

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